Familie Shamoun bleibt!!!
Wir fordern ein Bleiberecht und die Familienzusammenführung von Familie Schamiun. Jeder Mensch hat das Recht in einem sicheren Umfeld und mit beiden Elternteilen aufzuwachsen!!!

19.11.2008 21:56
Anlässlich der Innenministerkonferenz starteten die Jugendproteste mit einer fulminanten Gala +++ Jochen Senf, Sister Fa und Meike Herminghausen vergaben Initiativenpreis 2008 Pressefotos unter: www.hier.geblieben.net/potsdam
19.11.2008 21:54
Hülya (19), Newroz (18) und Firat (17) dürfen nicht am Gesprächstermin mit der Innenministerkonferenz und der JoG-Konferenz teilnehmen
18.11.2008 14:15
Kinderrechte jetzt! Junge Flüchtlinge protestieren bei Innenministerkonferenz Fünf Tage Protest- und Kulturprogramm zur Innenministerkonferenz in Potsdam und dem Tag der Kinderrechte (20.11.)
11.11.2008 13:42
08.11.2008 | Inland | Seite 8 | Junge Welt »Kinderrechte gehören ins Grundgesetz« Berliner Grips Theater ruft zu Protesten gegen die Innenministerkonferenz am 20. November in Potsdam auf. Ein Gespräch mit Philipp Harpain Markus Bernhardt Philipp Harpain ist Theaterpädagoge am Berliner Grips Theater und verantwortlich für das Aktionsprogramm »Hier Geblieben!«
Willich (RP) Nach dem spektakulären Ausbruch des 42-jährigen türkischen Drogendealers aus der Justizvollzugsanstalt Anrath geht die Suche nach möglichen Schwachstellen weiter.
WOLFENBÜTTEL. Seit 12 Jahren begleitet Anneliese Strothmann als ehrenamtliche Nachhilfelehrerin den Lebensweg des heute 17-jährigen Schülers M. (Name ist der Redaktion bekannt). Gemeinsam mit seiner Mutter hat er den Status eines geduldeten Ausländers.
Netzwerk Selbsthilfe feiert 30. Geburtstag (ND). Volkszählungsboykott, Verhandlungen nach Hausbesetzungen, Frauennetzwerk, IWF-Gipfel-Proteste, Kongress zu Solidarischer Ökonomie – all diese politischen Aktionen wären ohne Geld vom Netzwerk Selbsthilfe nicht möglich gewesen.
Was Tschingis besonders in Erinnerung geblieben ist, ist der Abend am Lagerfeuer mit den anderen aus der Gruppe. Alles begann im Gutshaus Glashagen, wo wir „Jugendliche ohne Grenzen“ (JoG) aus Mecklenburg-Vorpommern uns für ein Wochenende trafen, um unsere erste eigene große Aktion vorzubereiten. Die Wanderausstellung „Sagenhafte Solidarität“ von der Stiftung „Nord-Süd-Brücken“, die sich thematisch mit den Millenniumsentwicklungszielen [...]
Hi Leute, das Jugendnetz Wetzlar, die schon lange Teil der Proteste für Bleiberecht sind, haben ein Video gegen das Sterben an den EU-Außengrenzen gemacht und beim Filmwettbewerb der Gesellschafter eingereicht. Unterstützt wir Sie dabei indem wir für Sie voten und das Video weiterverbreiten. JETZT VOTEN!
Heute wird einer unserer JOG-Mitstreiter von München aus in ein Flüchtlingsheim in Böbrach, mitten im Bayerischen Wald umverteilt.* Er ist erst 17 Jahre und ist vor 2 Monaten alleine nach Deutschland gekommen. Jetzt muss er im Bayerischen Dschungel leben. Die Unterkunft befindet sich am Rand des 1.600 Seelen Dorfes mitten im Bayerischen Wald. (der nächste [...]
Servus Leute, am 15.11. sind die Nazis in München unterwegs. Beteiligt euch an Protesten und Aktionen (http://demontage.blogsport.de/)! Deutsche Täter_innen sind keine Opfer - und schon gar keine Held_innen! Die Verherrlichung des Nationalsozialismus stoppen! Volkstrauertag abschaffen! 15.11. Antifaschistische Kundgebung 10:30 Uhr, Marienplatz, München Und hier noch ein super Mobvideo, sehr gut gemacht - also bitte weiterverbreiten:
Am letzten Sonntag war ich zu Besuch bei zwei Stadtteil-Frauengruppen. Zum einen betreiben die ganz praktische gegenseitige Hilfe in unterschiedlichen Alltagsbelangen - dazu gehoert auch, sich bei bedeutenden Anlaessen/Feiern, wie Kindstaufen, Hochzeiten oder Beerdigungen gegenseitig zu supporten. Abgesehen davon geht es aber auch ganz viel um Verbesserungen prekaerer materieller Lebensverhaeltnisse. Zum Beispiel:
Viele der Frauen, mit denen ich geredet habe, verkaufen Waren auf dem Markt und tragen damit entscheidend zum Einkommen der Familien bei. Viele Maenner zahlen waehrenddessen kaum Geld fuer gemeinsame Belange ein, was es fuer die Marktfrauen wiederum schwieriger macht, Ruecklagen fuer eine stabile Existenzsicherung zu bilden. Gleichzeitig wurde mangelndes Finanz-Knowhow als Problem benannt, wegen dem viele Frauen mit ihrem Geschaeft scheitern- woran die besagten Frauengruppen durch die Organisierung von Kursen was aendern wollen. Insgesamt haben sich die Bedingungen, unter denen insbesondere viele der Frauen das Ueberleben von sich und ihren Familien bestreiten, in den letzten Jahren teilweise krass verschaerft. Unter anderem durch den heftigen Anstieg der Preise fuer Grundnahrungsmittel, wie u.a. Mais, sowie fuer Sprit und Brennstoffe ist ausreichende Ernaeherung in vielen Familien mittlerweile ein Luxus (obwohl Togo gewiss nicht dem entspricht, was in Europa so die landlaeufigen Klischee-Vorstellungen von « Hungersnot in Afrika » sind). Womit wir wiederum, was gewiss keine allzu neue Erkenntnis ist, bei den zerstoererischen Auswirkungen des kapitalistischen Weltmarktes insbesondere im globalen Sueden waeren, die untrennbar zusammenspielen mit ganz speziellen lokalen und familiaeren Macht- und Verteilungskonstellationen…
Ein weiterer Punkt der von den Frauen betont wurde: Gerade der materielle Mangel zwingt viele Kinder und Jugendliche, die Schule abzubrechen. Und ist ein wesentlicher Grund fuer –oftmals brutal erzwungene- Migration junger Menschen insbesondere in andere Westafrikanische Laender, wie Nigeria und Gabun.
Nach einer zeitweiligen Blogabstinenz (nicht zuletzt bedingt durch so manches an Arbeit in der Schule) meldet sich Teacherboy zurueck aus Sokodé, diesmal wieder mit ein paar Bildern:
Hier bin ich mit ein paar Leuten von der Korodowou-Family vor ein paar Wochen beim Fest zum Abschluss des Ramadan. Die Klamotten, die ich hier anhabe, hat Raouf, mein Freund und Mitbewohner (der Typ neben mir), hier fuer mich machen lassen. Die alte Dame neben uns ist Asia, die Grossmutter des Hauses und gewissermassen zentrale Respektsperson in der Familie. Von den drei Jungs daneben weiss ich zugegebenermassen die Namen grade nicht.
Das hier sind die Jugendlichen von der Theater-und Tanzgruppe von “Ecole pour Tous”, einer Initiative, zu der ich kuerzlich einen laengeren Blogartikel geschrieben habe. Die Kids machen u.a. Aufklaerungsprogramme gegen Kinderhandel, fuer das Recht auf Schule insbesondere von Maedchen und fuer Aidspraevention. Massgeblich gesponsort werden die Aktivitaeten der Gruppe von der NGO “Plan Togo”. Dieses Bild stammt von einem Frauen- und Maedchen-Fussballturnier in Sokodé, bei dem die Gruppe das Rahmenprogramm mitgestaltet hat.
Das hier sind die Ladies von einer der Frauen- und Maedchen-Fussballteams, die hier vor ein paar Wochen ein Turnier veranstaltet haben. Fussball is’ ueberhaupt ein wichtiges Ding hier in Sokodé wie ueberhaupt in Westafrika, und wie ueberall in der (Fussball-)Welt sind sonst meistens die Jungs die grossen Stars. Dennoch: Einige Frauenteams hier, und das sind gar nicht so wenige, geben durchaus gut Gas. Das besagte Turnier war ein NGO-gesponsortes Publicity-Event fuer die Gleichstellung und Emanzipation von Frauen und Maedchen. Cool und wichtig auf jeden Fall mal, dass sowas laeuft. Etwas befremdlich allerdings, dass die Vorzeige-Lokal-Promis, die bei diesem Event grosse Reden ueber Frauenemanzipation geschwungen haben und die Turnierpreise an die Ladies verteilt haben, fast ausnahmslos maennliche Mitmenschen waren.
Was ich auf jeden Fall echt spannend und wichtig hier finde: Es gibt echt viele vor allem junge fitte und aktive Leute hier, die sich in allerlei lokalen Initiativen und NGOs fuer eine Verbesserung der alltaeglichen Lebensverhaeltnisse engagieren. Ein ganz grosses Thema ist dabei auf jeden Fall die Aidsaufklaerung, und das scheint mir auch eine der Geschichten zu sein, fuer die zahlungskraeftige internationale Geldgeber - NGOs, Institutionen der Entwicklungshilfe etc. - am ehesten Kohle locker machen. Aber, wie gesagt, nicht nur hierzu passiert was.
So wie es aussieht hat der starke Regen in Mellia Europas Grenzen einwenig geöffnet… schaut euch das mal an…
Anscheinend haben schwere Unwetter den Grenzzaun in Melillia zerstört, zumindest sieht es auf dem Video von melillafronterasur.blogspot.com so aus:
Der Solidaritätskreis für Afro Hesse hat es geschafft. Nach politischem Druck wurde der Rapper freigelassen - ihm droht jedoch weiterhin die Abschiebung nach Algerien, da er keine Aufenthaltserlaubnis hat. Zunächst hat er erstmal eine Duldung erhalten und es wurde eine Petition beim hessischen Landtag eingereicht - und wie üblich wird nicht abgeschoben solange der Petitionsausschuss [...]
Zum 31. Juli 2008 hatten 1.192 zuvor geduldete Menschen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104a oder § 104b AufenthG in Bayern erhalten, davon 769 jedoch nur auf Probe. Nach der IMK-Regelung erhielten bereits zuvor 1.700 Menschen eine Aufenthaltserlaubnis.Die Anzahl der Ablehnungen sowie der noch nicht entschiedenen Anträge nach § 104a oder § 104b AufenthG sowie eine [...]
Habe heute mal wieder die Süddeutsche gelesen, tue das ehrlich gesagt nicht so oft weil ich dann immer wütend werde. So auch dieses mal. Die Bundesrepublik soll wegen Massaker während der NS - Zeeit in Italien verklagt werden. Ich persöhnlich finde das hervorragen und extrem angebracht, das Ausswärtige Amt hingegen findet das ist inakzeptabel. Die [...]
„Festung Europa – die Mauer muss weg – Stoppt das Sterben an den EU Außengrenzen“ Die Gruppe „Leben ohne Angst - Jugendliche ohne Grenzen Sachsen“ und der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. haben im Rahmen der Friedensmeile zum Welt-friedenstag in Chemnitz sowie zur Eröffnung der interkulturellen Woche in Döbeln eine Aktion zur Situation an den Außengrenzen Europas mit Unterschriften-sammlung [...]
Halloechen allerseits,
hier nun endlich mal ‘ne kleine, leider noch recht willkuerliche und schlecht sortierte, Auswahl von ‘nen paar Bildern von hier aus Togo. Ich erstelle demnaechst ‘ne reichhaltigere Auswahl:
Strassenzug im Stadtteil Didaouré in Sokodé, mit Moschee:
Meine beiden Kumpels Raouf (der wohnt zur Zeit mit mir im Haus) und Marzouk:
Ich mit den Leuten vom Foerderverein der “la Concorde”-Schule an der Uni in Lomé. Die meisten sind StudentInnen in Lomé, viele davon ehemalige “Concorde”-SchuelerInnen:
Blick in die Landschaft von ‘ner Anhoehe bei Malfakassa:
Blick vom Dach unseres Hauses in Sokodé:
Halloechen mal wieder von Teacherboy. Nun, jetzt hat mich der Arbeitsalltag hier eingeholt. Am Montag war erster Schultag, allerdings musste ich die letzten Tage noch nicht wirklich viel tun, meine erste richtige Deutsch-Unterrichtsstunde hatte ich heute im “Lycée Moderne”, im “Collège de la Concorde” (dort muss ich auch Englisch unterrichten) faengt der Unterricht erst kommenden Montag wirklich an, da die Kids die erste Woche ueber noch damit beschaeftigt waren, die Klassenzimmer zu putzen und in einen unterrichtstauglichen Zustand zu bringen.
Ich hab’ auf jeden Fall Glueck, dass in meiner Klasse am Lcée “nur” gut 30 SchuelerInnen sind, Klassen mit ueber 70 Leuten sind ansonsten hier durchaus normal.
War auf jeden Fall ein gelungener Start, ich hab’ vor allem kommunikative Einstiegsuebungen (”Wie heisst du?”, “Wo wohnst du?” usw.) und anhand davon erste Grammatik-Regeln gemacht. Und die SchuelerInnen haben begeistert mitgemacht und trotz der grossen Anzahl an Leuten war’s ueberhaupt nicht unruhig. Insgesamt herrscht ‘ne schaerfere Disziplin als ich’s von deutschen Schulen gewohnt bin, was mir schon manchmal strange einfaehrt. Und die SchuelerInnen muessen Schuluniformen tragen, was u.a. damit begruendet wird, dass auf diese Weise soziale Status-Unterschiede weniger sichtbar seien.
Read from me soon.