Aktuelles

19.12.2009 12:24

Material zur Verlängerung der Altfallregelung ab 2010

Ländererlasse, Tipps und Kommentare zur Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis nach § 104a AufenthG nach dem IMK-Beschluss v. 04.12. 2009

16.12.2009 15:07

Ländererlasse zur Verlängerung des Bleiberechts

Aus fünf Bundesländern liegen nun die Umsetzungshinweise der Innenministerium zur Verlängerung des Bleiberechts (Beschluss der IMK in Bremen) vor und stehen hier zum download.

15.12.2009 17:28

Behinderungen durch Polizei

Presseerklärung des Vorstandes von „Zuflucht – Ökumenische Auslanderarbeit e.V.“ zur Demonstration anlässlich der IMK 2.12.2009

JOGBloggers

Hungerstreik in Hauzenberg und Breitenberg

Rund 20 Flüchtlinge in den beiden Flüchtlingslagern Hauzenberg und Breitenberg im Landkreis Passau, Niederbayern, befinden sich im Hungerstreik. Weitere Flüchtlinge verweigern die Annahme der Essenspakete. Die zentralen Forderungen der streikenden Flüchtlinge sind: 1. Recht auf Arbeit 2. Bewegungsfreiheit innerhalb Bayerns statt Landkreisbeschränkung auf Landkreis Passau 3. Bargeld statt Essenspaketen Alle [...]

Bleiberecht 2011 – Was sagt JOG dazu?!

Pirx hat vor einen paar Tagen auf seinem Blog einen Beitrag zum Thema Bleiberschtsreglung 2011 veröffentlicht. In seinem Beitrag gibt er einen guten Überblick über die letzten Jahre, Endscheidungen der IMKs von 2006 bis 2009. Ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Hier ein kleiner ausschnitt und zwar sein Ausblick in das jahr 2010, Bleiberschtskampagne 2011. [...]

Bleiberecht 2011 – 1990er Jahre beenden

Bleiberechtskämpfe, -kampagnen, -initiativen, die gibt es schon lange, sind und waren immer wesentlicher Bestandteil antirassistischen Engagements. Soweit nichts Neues. Ich würde mit diesem Beitrag aber gerne die Debatte um eine große, gemeinsame Bleiberechtskampagne im Jahr 2011 lostreten. Ich halte es für sehr wichtig, sich jetzt schon Gedanken darüber zu machen, und lade euch ein, gemeinsam [...]

Planet Antira

Würzburg Gerichtsverhandlung: Verfolgung wegen Osaren Igbinobas Protest gegen rassistische Polizeikontrolle im Zug

(English)>> Würzburg Court hearing: Prosecution of Osaren Igbinoba’s protest against police racist control in the train

Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
09.02.2010

Würzburg Gerichtsverhandlung: Verfolgung wegen Osaren Igbinobas Protest gegen rassistische Polizeikontrolle im Zug

read more

Würzburg Court Trail: Prosecution of Osaren Igbinoba’s protest against Police Racist control in the train

(Deutsch) Gerichtsverhandlung: Verfolgung wegen Osaren Igbinobas Protest gegen rassistische Polizeikontrolle im Zug

The Caravan-for the Rights of refugees and Migrants
09.02.2010

Würzburg Court hearing: Prosecution of Osaren Igbinoba’s protest against Police Racist control in the train.

Court hearing in Würzburg, Ottostrasse 5, on the 10th of Febuary at 8.40am

Protest racist control and support our demand that police should identify themselves on request

read more

Kampagne erfolgreich: Ziyad bleibt!

"Seit einem halben Jahr übernachtet er in den Parks von Athen. Ab und zu pöbeln ihn Besoffene an, dann geht Ziyad weg. Ab und zu hält ihn die Polizei auf, dann nimmt sie Ziyad mit. „Malaka“, nennen sie ihn und stecken ihn für drei Tage ins Gefängnis. Dann schicken sie ihn wieder zurück auf die Straße. Vor einem Jahr verließ er das todbringende Bagdad und floh mit seinem Bruder nach Deutschland. Vor einem halben Jahr brachte ihn die deutsche Polizei ohne seinen Bruder nach Griechenland." (Süddeutsche Zeitung)

"Während Petrus Rifaat als Flüchtling anerkannt wurde, schoben die deutschen Behörden seinen Bruder Ende März nach Griechenland ab. Eine Chance auf ein Asylverfahren hat er nicht." (Junge Welt)

Die Kampagne für Ziyad Elia Rifaat (24), der nach Griechenland abgeschoben werden sollte, hat gewirkt. Ziyad kann bleiben und in Deutschland sein Asylverfahren durchführen. Über 900 Menschen hatten zuvor das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aufgefordert, die Abschiebung in Obdach- und Rechtlosigkeit auf einer Athener Verkehrsinsel zu stoppen. Ziyads Familie, die in München wohnt, bedankt sich ganz herzlich für euren Einsatz und wünschen euch alles Gute für das neue Jahr. Sie sind überglücklich, dass sie nach dem Terror im Irak, der Fluchtodyssee und der monatelangen Angst um Ziyad endlich wieder zusammen sind. Es war für sie das schönste Weihnachtsfest seit Jahren, denn am 24.12. kam nicht nur Ziyad nach Hause, sondern auch ein Bescheid vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, in dem die Abschiebung aufgehoben wurde.

Doch Ziyad ist kein Einzelfall. Hunderte Flüchtlinge werden weiter nach Griechenland abgeschoben. Abgeschoben in dramatische Lebensverhältnisse, dem Schutz internationalen Flüchtlingsrechts beraubt. Darum fordern wir: Schluss mit den Griechenlandabschiebungen. Auch Human Rights Watch fordert aufgrund seines aktuellen 121 Seiten starken Griechenlandberichts die EU-Mitgliedstaaten dazu auf, Überstellungen nach Griechenland zu stoppen, da schutzbedürftigen Personen Hilfe verweigert wird und ihnen Inhaftierung und Misshandlung droht. Wir sagen: Schluss mit Dublin II - Flüchtlingsschutz darf nicht abgeschoben werden.




Ohne meinen Bruder (Süddeutsche Zeitung, 30.09.2008)

Fotos von Ziyad in Athen (Süddeutsche Zeitung, 30.09.2008)

Leben auf einer Verkehrsinsel (Junge Welt, 29.08.2008)

Flüchtlinge in Griechenland: zurückgewiesen, misshandelt und rechtlos. (Magazin Hinterland 1/2008)

Zynisch: Iraker aufnehmen und gleichzeitig abschieben (Bayerischer Flüchtlingsrat, 16. April 2008)




Petition an den Bundestag


PRO ASYL hat am 21. Februar 2008 eine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gestellt mit dem Ziel, Rücküberstellungen von Aylsuchenden nach Griechenland im Rahmen der EU-Zuständigkeitsverordnung "Dublin II" aussetzen zu lassen.

Für die Aussetzung der Abschiebungen bestehen gravierende Gründe:

  • Das griechische Asylsystem gewährleistet derzeit keinen effektiven Zugang zum Asylverfahren und kein rechtliches Gehör bei der Stellung von Asylanträgen. Die Mehrheit aller Asylanträge werden von den zuständigen Behörden nicht registriert.
  • Asylsuchende werden nach ihrer Abschiebung aus Deutschland in Griechenland ohne Rechtsgrundlage inhaftiert. PRO ASYL hat mehrere Fälle dokumentiert, in denen nach der Rücküberstellung nach Griechenland eine sofortige Inhaftierung des Asylbewerbers erfolgte. In einem Fall droht die Abschiebung in den Verfolgerstaat.
  • Werden die Asylsuchenden aus der Haft entlassen, droht ihnen die Obdachlosigkeit. Griechenland hat nicht annährend genügend Unterbringungsplätze.
  • Die Anerkennungschancen für Flüchtlinge aus dem Irak lag im Jahr 2007 bei 0 %. Einen Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention erhalten die Betroffenen nicht.

Norwegen hat bereits aufgrund der erschütternden Berichte über die Zustände in Griechenland alle Abschiebungen dorthin ausgesetzt (Entscheidung der ersten Asylinstanz in Norwegen unter www.une.no). Deutschland sperrt sich dagegen. Nach wie vor werden Asylsuchende nach Griechenland abgeschoben. PRO ASYL fordert, dass die Abschiebungen umgehend gestoppt werden! Der Bayerische Flüchtlingsrat unterstütz diese Forderung.

Zurück